Wir über uns

Der Kinder- und Jugendchor „Pro Campesinos“ wurde 1976 als „Pro Campesinos Sing- und Spielgruppe“gegründet, um den Dingdener Franziskanerpater, Pater Joseph Schlütter, in seiner Missionsarbeit im Nordosten Brasiliens zu unterstützen.

Waren es zuerst 18 Schülerinnen der damaligen Stufe 9 der Hauptschule Dingden, die unter der
Leitung des damaligen Rektors Manfred Ridder mit Messliedern der Komponisten Lehmann und
Jansen Gottesdienste gestalteten, inspiriert durch Auftritte der damals sehr bekannten Kinder- und
Jugendgruppe „die Schildberger“, so waren bereits ein Jahr später mehr als 60 Schüler und Schülerinnen aktiv. Zur instrumentalen Begleitung bediente man sich im wesentlichen des „Orff“- Instrumentariums,
wobei schon sehr früh eine Rhythmusbegleitung mit Schlagzeug, elektronischer Orgel,
E-Gitarre und E-Bass hinzu kamen.

In 1977 gab der Chor sich dann auch eine Satzung, wählte einen Vorstand und beantragte den Eintrag
ins Vereinsregister beim Amtsgericht Wesel.
Das Ziel, Pater Joseph jährlich eine Spende in Höhe von 10.000, -DM zukommen lassen zu können,
wurde bereits nach Ablauf des ersten Jahres übertroffen, so dass in 1978 weitere Ziele formuliert
wurden.

Durch zielstrebige Übungsarbeit und gute Öffentlichkeitsarbeit gelang es in kurzer Zeit, die Qualität
der Darbietungen so zu steigern, dass an die Herstellung von Studioaufnahmen gedacht werden
konnte. Bis heute entstanden so 10 Tonträger, die, hört man sie im Vergleich, die musikalische Geschichte und Weiterentwicklung dokumentieren.

Da die Ziele immer ehrgeiziger wurden, mussten wir an eine gute Qualifizierung unserer Mitglieder
arbeiten. So waren und sind Workshops, Konzertreisen, professionell durchgeführte Ausbildungen
(z.b. Gesangsausbildungen am Musik-Konservatorium der Deutschen Oper am Rhein) und regelmäßige
Schulungen der Stimme und der Fähigkeiten der Instrumentalisten selbstverständliche Handlungsfelder des Vereines.

Eine weitere Aufgabenstellung kristallisierte sich ebenfalls mit der Zeit heraus, nämlich die soziale
Komponente
, das Sich- Kümmern um Kinder und Jugendliche aus den eigenen Reihen, aus der näheren

dörflichen Umgebung, deren kindliche Historie nicht zu den Glanzstücken unserer Gesellschaft
zu zählen sind. Als Verein der Jugendpflege waren und sind wir der Hilfe durch das Kreisjugendamt
sicher.

Durch die stets steigende Zahl insbesondere der passiven Mitglieder wuchs auch die gesellschaftliche
Akzeptanz dieses Chores. Viele Gruppen bitten um Unterstützung, selbst die größeren Organisationen
wie Misereor, Adveniat oder Medeor schätzen unsere Zusammenarbeit. Da alle Mitglieder
des Vereines ehrenamtlich arbeiten, entstehen dem Verein bei der Bewältigung seiner Aufgaben
keinerlei Kosten. So verwundert es nicht, dass es uns gelungen ist, in den abgelaufenen 30 Jahren
weit mehr als 1,5 Millionen Euro an Spendengeldern zur Verfügung zu stellen.

Heute reicht unser Repertoire von Händel und Pallestrina bis Michael Jackson, Chicago und Songs
aus der Welt der Musicals. Da wir ein Auftragschor sind, üben wir nicht auf ein Event hin, sondern
erarbeiten ein Jahresprogramm, das dann in die Erfüllung der Aufträge einfließt.

Wir sind bemüht, stets neue Wege zu gehen, die Gemeinschaft zu fördern, Projekte individuell und
persönlich zu begleiten und stets unser Ziel im Auge zu halten, das vor 25 Jahren durch einen
Wahlspruch manifestiert wurde:

Es ist besser, eine Kerze anzuzünden, als über die Dunkelheit zu jammern.

   

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